Schwerpunkt Hochhäuser

Was in Amerika und Asien längst verbreitet ist, zeigt sich nun auch in den Großstädten Europas: Das Wohnhochaus erlebt sein Comeback – in neuer Form.

Quelle: www.competitionline.com 

Das Baumaterial der Zukunft

Holz ist das Baumaterial der Zukunft. Es ist dank seiner Struktur überaus Stabil, kann flexibel eingesetzt werden und verfügt über ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften. Außerdem wird es nachhaltig angebaut, ist CO2-neutral und schafft ein gesundes Raumklima. Viele gute Gründe sprechen also für ein Naturmaterial.

 

Aber auch in anderen Bereichen der Architektur wird das Ressourcen schonende Holz immer öfter eingesetzt: Kindergärten, Schulen, öffentliche Einrichtungen und auch Kultur- und Freizeitzentren werden heute aus dem nachwachsenden Rohstoff gebaut.

 

Bodenbelege aus dem vielseitig einsetzbaren und umweltfreundlichen Rohstoff  treffen den Geschmack moderner Bauherren.

 

Der einzige Nachteil von Holz besteht eigentlich nur in der „Qual der Wahl“: Weit mehr als 30.000 Holzarten gibt es Weltweit. Zwar werden davon nur wenige Dutzend zumeist heimische Arten für die Möbel- und die Parkettherstellung genutzt. Allerdings bieten unterschiedlichen Farbnuancen und Holzmaserungen einen großen Gestaltungsspielraum.

 

Dirk-Uwe Klaas

Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes

Deutscher Fertigbau e.V. (BDF)

 

Holz ist ein Multitalent

Bäume produzieren Sauerstoff, binden Kohlendioxid und eignen sich zudem optimal als umweltverträglicher Baustoff.

 

Allein eine 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr so viel Sauerstoff, dass ein erwachsender Mann mehr als 13 Jahre lang davon atmen könnte.

 

Dank nachhaltiger Waldnutzung wachsen in deutschen Wäldern mehr Bäume nach als gefällt werden. Mit rund 3,4 Milliarden Kubikmetern verfügt die deutsche Holzwirtschaft über die größten Holzvorräte Europas. Diese sehr gute Ausgangslage ist das Ergebnis Nachhaltiger Waldnutzung.

 

So kommt zum Beispiel der Dachstuhl eines Hauses auf bis zu 8,4 Tonnen CO2. Dies entspricht dem Ausstoß eines Pkw mit 15.000 Kilometern Fahrleistung in zwei Jahren.

 

An ihrem Lebensende können Holzprodukte energetisch genutzt werden und treten an die Stellen von fossilen Brennstoffen. Dabei wird dann nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen und als Kohlenstoff gespeichert hat.

 

Holzoberflächen sind hygienisch unbedenklich und binden weniger Staub als textile Materialien.

 

Die vielen positiven Eigenschaften wirken sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch den Menschen aus, den Holz schafft eine angenehme Atmosphäre, steht für gesundes wohnen und vor diesem Hintergrund auch für mehr Lebensqualität.

 

Quelle: "das eigene Heim".


Effizienzhaus – Energieeffizienz

Dass Häuser der Zukunft weniger Energie verbrauchen sollen, ist ein vorrangiges Ziel der Politik. Aus gutem Grund, denn in Deutschland wird die meiste Energie nicht etwa für Industrie oder Verkehr, sondern zum Heizen von Gebäuden verbraucht. Deshalb müssen Altbauten aufwändig saniert werden und neue Bauvorhaben immer höhere Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen.

 

So spart die Dämmung eines modernen Fertighauses etwa 100 Jahre lang Heizkosten, während die Heizungsanlage nach 20 Jahren wieder ausgetauscht werden muss.

 

Quelle: "das eigene Heim".


Solarenergie

"Aus der Woche der Sonne."

Der Markt ist im Vergangenen Jahr 2008 bei der Photovoltaik um 35 Prozent und bei der Solarthermie um mehr als 100 Prozent gewachsen. 

Ein Zeichen dafür, dass immer mehr Bundesbürger die Solarenergie als sichere Investition Begreifen.


Trend

Das Produktangebot wird durch die Trends beim Wohnen und Bauen verändert.

 

Der folgende Artikel ist in einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Heinze - Experte in Sachen Prognosen, Grundlagen- und Auftragsmarktforschung für die Baubranche - verfasst. Dadurch sind mehr als 400 Architekten und Inneneinrichter nach den künftigen Trends beim Bauen und Wohnen befragt.

 

Trend 1: Durch fast alle Aspekte des Bauens und Wohnens zieht sich das Thema Energie und Ökologie. Wärmedämmung oder Wärmeschutzverglasung werden beispielweise, sagen die befragten Planer, bei der Fassadengestaltung zunehmen, bei den Dächern liegen Solarthermie und Fotovoltaik im Trend. Da diese Hilfsmittel Kosten sparen helfen. Das gelte auch für Wärmepumpen und für das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Holz bleibt überhaupt im Trend; die Inneneinrichter sehen es als Wandverkleidung der Zukunft.

 

Trend 2: Fossile Energieträger wie die Ölheizung der das Heizen mit Flüssiggas werden unbeliebter. Klassischer Heizköper und Radiatoren kommen nahezu völlig aus der Mode. Erdwärme, Solarthermie,  Fußbodenheizung werden zunehmen, meinen die befragten Bauspezialisten. Die Nachfrage nach recycelbaren Baustoffen wächst. Bio-Werkstoffe  wie Biobasierte Kunststoffe, Holz-Polymer-Werkstoffe oder Naturkautschuk sind im Aufwind. Dazu passt auch ein stärkerer Wunsch nach natürlichen Bodenbelägen wie Parkett, Keramik oder Fliesen und Naturstein. Die Verwendung von Rau- und Glasfasertapeten wird zurückgehen. Zugunsten von natürlichen Anstrichen, Sichtputzen oder Natursteinwänden.

 

Trend 3: Die Menschen wünschen sich Komfort und Sicherheit. Die Installation von Rauchmeldern, Alarmanlagen oder Bewegungsmeldern mit Außenbeleuchtung werden zunehmen, meinen die Architekten. Auch die Hilfsmittel, die die gesamte Haustechnik oder den Sonnenschutz steuern, seien im Kommen. „Einrichtungsformen oder Stile, die gesundes, erholsames Wohnen und Barrierefreiheit bieten, sind die Zukunft“, sagt Heinze-Marktforscher Christian Stallknecht. Dabei seien die Bürger der Zukunft total Technikaffin. „umfassendes Home Entertainment ist gefragt.“

 

Trend 4: Das Bad mutiert von der Nasszelle zur Wellness-Oase. Es soll großzügig sein. In Mode kommen barrierefreie Lösungen wie Bodenebene Duschen, Regenbrausen, Designarmaturen, hochwertige Möbel und auch hier: Multimedia. „Das Inventar der Zukunft runden kombinierte Dampf- und Duschkabinen, Whirlpools und die Sauna ab“. Weiß Stallknecht.  


Der Städte-Vergleich

Aktuell erzielte Durchschnittsmieten pro Quadratmeter in deutschen Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern.

 

München  12,50 Euro

Frankfurt  11,40 Euro

Hamburg 10,00 Euro

 

Stuttgart  9,70 Euro

Düsseldorf  8,80 Euro

Köln  8,60 Euro

Nürnberg  7,20 Euro

Berlin  7,00 Euro

Bremen  6,20 Euro

Dresden  6,10 Euro

Hannover  6,10 Euro

 

Essen  5,60 Euro

Leipzig  4,90 Euro

Dortmund  4,90 Euro

 

Quelle: Morgenpost - Freitag, 15. Juli 2011


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